Wieder daheim – Back home

Der Sommer ist – fast – um, ich lebe wieder dort, wo ich für längere Zeit sehr gerne gelebt habe und konnte sogar einen Teil meines früheren Lebens wieder aufnehmen. Ich bin wieder zuhause.

Natürlich hat sich in diesen fünf Jahren viel getan. Aus Singles wurden Familienmütter oder -väter, die früheren Babies und Kleinkinder gehen zur Schule, manche Leute haben die Gruppen verlassen, in denen ich sie kennengelernt habe, einige haben neue, spannende Hobbies oder andere Arbeitsstellen (ich selbst habe derzeit keine)… und mein Heimatdojo hat sich weiterentwickelt.

Fünf Jahre sind eine lange Zeit. Zwar war ich gelegentlich „daheim“ im Training oder habe zumindest kurz vorbeigeschaut. Aber auch hier gilt: Aus Anfängern wurden sehr fähige Danträger oder fantastische höhere kyu-Grade, und ich werde gerade mit deshi vertraut, die ich nie zuvor getroffen habe. Mein Heimatdojo blüht, und das freut mich. Es macht einen wichtigen Teil des Ortes aus, an den ich nach Hause zurückgekommen bin.
Vollkommen neu ist mir, wie viel sich im Ablauf verändert hat. Da fühle ich mich fast wie eine Fremde: Was mir vertraut war, wurde oder wird noch neu bewertet, Aspekte haben sich verschoben. Die Etikette ist an einigen Punkten etwas strenger geworden, an anderen dagegen eher gelockert. Manche Abläufe sind jetzt geradezu raffiniert organisiert im Gegensatz zu früher. An manchen Ecken ist „Gedankenfreiheit“ entstanden, die geradezu Welten öffnet. Anderes begegnet mir nun mit engeren Vorgaben – um nur einige dieser Veränderungen zu nennen.
Da ist einiges Verwirrende dabei, und es wird spannend sein zu sehen, was diese neue Situation mit mir macht.

Meine Lieblingsveränderung ist schnell genannt: Wir haben ab diesem Monat die Möglichkeit, an jedes reguläre Training eine halbe Stunde freies Training anzuhängen. Endlich eine Gelegenheit, meine „Hausaufgaben“ konzentriert zu erledigen!

Summer has – almost – gone by, and I now live where I used to enjoy life for a longer time; I even could take up parts of my former live. I’m back home again.

Of course, a lot happend during these five years. Singles turned into family people, former babies and small children go to school, some people left the groups I met them first, others have new, exciting hobbies or new jobs (as for me, I don’t have a job right now)… and my home dojo has developped.

Five years are a long time. Well, I trained „at home“ from time to time or just passed by for a nod. But here as well is true: Beginners turned into really competent yudansha or amazing higher kyu grades, and these days, I get acquainted with deshi I never met before. My home dojo flourishes, and I am happy about it. It makes an important part of the place I came back home to.

Completely new to me are the many changes in the course of training. There, I almost feel like a stranger: What had been familiar to me, has been or is currently revalued, aspects changed. The etiquette has become stricter in some points, yet eased in others. Some courses of actions are organised quite elaborated compared to the past. At some points, „freedom of thought“ arose which opens worlds. Other things meet me with more narrow allowance. Just to name a few changes.
There is some bewildering stuff, and it will be exciting to see what this new situation does to me.

My favourite change is quickly named:
From this month on, we have the possibility to add half an hour of free training to the regular training. At last the chance to do my „homework“ intensivly and focused!

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