Schief gelaufen – Went wrong

Wie ich zu einem Tag der offenen Tür wollte und im Schockraum einer Klinik geparkt wurde

Ich habe noch gemerkt, dass ich nicht richtig stehe. Und ich habe versucht, etwas dagegen zu unternehmen. Dann hörte ich ein trockenes „knack“, als würde ein Bleistift zerbrochen – und das nächste Bild vor meinen Augen war ein Geländer aus einem ungewohnten Blickwinkel.

Erste Hilfe, Krankenwagen, Notaufnahme… und weil der Gang zu eng war für einen liegenden Patienten, wurde ich noch um die Ecke gerollt: in den Schockraum des Krankenhauses. Wegen eines vermutlich gerissenen Sprunggelenk-Bandes. (Wer hat schon die Gelegenheit, sich eine Stunde lang einen Schockraum in aller Ruhe anzusehen, ohne auf seine Benutzung angewiesen zu sein?)

Ich bin nicht zum ersten Mal in meinem Leben gestolpert. Bei uns in der Familie haben die meisten schwache Bänder, und verstauchte Füße gehören von Kindheit an zu meinem Leben. Seit ich vernünftig fallen gelernt habe, waren all diese Ereignisse völlig undramatische Vorkommnisse, die mit ein bisschen Ruhe und Kühlung schnell wieder vergessen waren.

Diese unscheinbare Stufe, eine Verwerfung zwischen zwei nachträglich verbundenen Gebäudeteilen, zu flach, um als „Treppenstufe“ bezeichnet zu werden, hat mich nun für eine Weile lahmgelegt.

War mein ukemi nicht gut genug?
Möglicherweise habe ich das beste aus der Situation gemacht: Das nun verletzte Bein stand vorne, es war belastet, ein Absprung hätte den Schaden vergrößert. Davor hat mich der Schmerz bewahrt. Das hintere Bein muss schon entlastet gewesen sein, sonst hätte ich mich sicherlich fangen können. Ich muss mich im Fall zur Seite gedreht haben, denn ich fand mich relativ bequem auf dem Betonboden wieder: als hätte ich mich im Schlaf auf die Seite gedreht. (Daher auch der ungewöhnliche Blick auf das Flurgeländer.) Durch den Sturz jedenfalls habe ich mich nicht einmal gestoßen. Kein Hinweis darauf, dass der Kopf den Boden berührt hätte.
Und die Knochen im Fußgelenk sind heil geblieben.

Soweit, so gut.

Die Frage bleibt aber: Haben wir eine Falltechnik, die ein vertretenes Fußgelenk entlastet, statt es weiter zu belasten?

Vier bis sechs Wochen veranschlagte die Ärztin in der Notaufnahme für meinen Bänderriss. Ich werde genug Zeit haben, über dieses Problems nachzudenken, bevor ich zu seiner praktischen Erforschung übergehe.

How I wanted to attend to an open day and was put into a hospital’s resuscitation room

I felt that I did not stand properly. And I tried to do something about it. Then, I heard a dry noise like a pencil snapped in two – and the next thing I saw was a handrail from an unusual angle.

Fist aid, ambulance, emergency department… and because the corridor was too narrow for a patient on a stretcher, they parked me round the corner: in the resuscitation room. Because of a supposedly rupture of a ligament. (Who would have the opportunity to get an hour long look at a resuscitation room, without need for its assistances?)

I did not stumble for the first time in my life. A lot of my familiy people have weak ligaments, and sprained ankles were part of my life from childhood on. After I had learned how to fall properly, these casualties were pretty undramatic, and soon forgotten with the help of rest and cold wrapping.

This unimpressive step, a warp between two parts of the building connected subsequently, too flat to be called a step of a staircase, tied me up for quite a while.

Has my ukemi been insufficient?
Maybe I made the best from the situation: The now injured leg stood front, it supported the body weight; a jump would have increased the damage. The pain saved me from this happening. The other leg, standing back, must have been free already, otherwise I would have been able to rebalance. In mid-fall, I must have turned to the side, because I found myself rather comfortably on the conctrete floor: as if I had turned in sleep. (Therefore the unusual view of the handrail.) I did not really crash into the floor. No sign my head had touched the floor.
And the ankle bones are safe.

So far so good.

The question remains: Do we have a falling technique that takes weight of an ankle, instead of putting more weight to it?

Four to six weeks the emergency doctor calculated for this ligament rupture to heal. I will have enough time to think about this question, before turning to practical research.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s