Über mich – About me

(This blog is written in German and English. To read the English version, please scroll down.)

Ich bin begeisterte Aikidoka, schon seit Februar 2002. Gelernt habe ich bei Schülern von Morihiro Saito sensei, mittlerweile bin ich ein 2. Dan Aikikai.
Bis ungefähr 2010 habe ich wöchentlich zwei- bis dreimal trainiert, war wochenends auf Seminaren und bin im Winter und im Sommer zu Wochenlehrgängen gefahren. Außerdem habe ich in meinem „Heimatdojo“ unterrichtet, seit ich den 1. Dan trug. Damals war ich freiberuflich tätig und sehr frei in meinen Arbeitszeiten.

Seit 2010 arbeite ich am Theater und kann meine Arbeitszeiten nicht mehr selbst bestimmen. Meistens sitze ich dann am Arbeitsplatz, wenn andere Leute frei haben und trainieren gehen. Wenige Seminare im Jahr können mir das regelmäßige Training nicht ersetzen: Ich vermisse es. Was also tun?
Kolleginnen und Kollegen vom Aikido begeistern, so dass ich durch das Unterrichten wenigstens das Vergessen aufhalte. Auf einer Probebühne, einem Ballettsaal oder in einem unaufgeräumten Ausweich-Raum findet sich gewiss ein Platz, und auch geeignete Trainingsunterlagen lassen sich auftreiben, so dass sich ein winziges Dojo unter ungewöhnlichen Bedingungen formen kann.
Das funktioniert solange, bis ich meine Sachen wieder packen und an ein neues Theater ziehen muss; in dieser Branche keine Seltenheit.
Dieser Umstand führt dazu, dass ich stets aufs Neue mit Anfängern arbeite, die keine erfahrenen Trainingspartner als Vorbild haben.

Im Januar 2015, beim Start dieses Blogs, habe ich nun schon zum zweiten Mal mein „Wanderdojo“ an einem Theater aufgeschlagen. Und schon wieder sind die verbleibenden Tage gezählt.
Dennoch starte ich diesen Blog, der eher Gedankensammlung denn Tagebuch oder news flash sein möchte. Ein bis zwei Beträge im Monat will ich veröffentlichen, mehr werden es wohl nicht. Vielleicht sind einige meiner Erfahrungen und Beobachtungen anderen nützlich. Vielleicht haben andere aber auch Erfahrungen gemacht, die mir nützlich sein können. Schreibt mir gern!

(Und bitte stört Euch nicht daran, dass ich nicht „gendere“. Auch, wenn ich der Einfachheit halber die grammatische männliche Form benutze, sind nicht ausschließlich Männer gemeint.)

 

I’m a devoted Aikidoka since February 2002. I’ve studied with pupils of M. Saito sensei, and meanwhile, I’m a Nidan Aikikai. Until 2010, I used to train two or three times a week, visited seminars on weekends and trained during one-week-seminars each in winter and summer. Additionally, I taught in my „home dojo“ after achieving Shodan. At that time, I worked free lance and made up my own duty schedules.
Since 2010 I work in theatre and can’t choose my working hours any longer. In most cases, I’m at work when others are free to go and – train.
Few seminars per year can’t replace regular training: I miss it. So, what to do?
Try to get my colleagues into Aikido, to at least stop forgetting by teaching. On a rehearsal stage, in a ballet studio or any messy pass-by place, some space-and-time can be found, and fitting underlay can be obtained as well, so a tiny dojo would take shape under exceptional circumstances. This works until I have to pack my stuff again to move to a new working site. Quite common in that branch.
This leads to a constant work with beginners who don’t have experienced training partners to copy.

In January 2015, when starting this blog, I already set up my „Wanderdojo“ for the second time at a theatre. The remaining days are counted again.
I do open this blog anyway, a blog that wants to be a collection of thoughts rather than a diary or a news flash. One or two posts per month may come up, not more. Perhaps, some of my experiences and notes are useful to others. Then perhaps, others have experiences that can help me. Feel free to leave a message!

(And please don’t feel bothered by my constant use of male grammatical forms. I do it for convenience, not for referring to men exclusively.)

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